“Das geht doch in die Cloud – heißt das nicht, dass es jeder sehen kann?” Diese Frage hören wir häufig, und sie ist absolut verständlich: Im Alltag wird “Cloud” oft mit “öffentlich” oder zumindest “irgendwo im Internet zugänglich” gleichgesetzt. Bei MyBodyCam ist das Gegenteil der Fall.
Was “Cloud” bei MyBodyCam tatsächlich bedeutet
“Cloud” bedeutet hier nicht, dass Aufnahmen in einem gemeinsamen, öffentlichen Speicher landen, auf den irgendjemand zugreifen könnte. Für jede einzelne Aufnahme richtet die App einen eigenen, exklusiv abgesicherten Speicherbereich ein – technisch getrennt von den Aufnahmen aller anderen Nutzerinnen und Nutzer. Ein Zugriff durch andere Personen, die MyBodyCam nutzen, ist dadurch ausgeschlossen.
In gewisser Weise ist deine Aufnahme in der Cloud sogar sicherer aufgehoben als auf deinem eigenen Smartphone: Sie kann nicht verloren gehen, wenn das Gerät beschädigt, gestohlen oder zerstört wird.
Wer den Zugangslink erhält
Aufnahmen sind grundsätzlich nur für dich selbst einsehbar. Legst du zusätzlich Vertrauenskontakte an, erhalten ausschließlich diese – automatisch und ohne dass du selbst etwas verschicken musst – einen Link zur laufenden oder abgeschlossenen Aufnahme, sobald eine Aufzeichnung startet.
Dieser Link ist ein langer, zufällig generierter Code. Er lässt sich nicht erraten, ist nirgendwo öffentlich auffindbar und wird ausschließlich an die von dir festgelegten Personen versendet.
Ansehen ist nicht gleich Herunterladen
Deine Vertrauenskontakte können die Aufnahme über den Link ansehen. Herunterladen und dauerhaft auf einem eigenen Gerät speichern kannst dagegen nur du selbst, direkt über die App – als Eigentümerin oder Eigentümer der Aufnahme.
Du behältst die Kontrolle
Stellt sich im Nachhinein heraus, dass es sich um einen Test oder einen Fehlalarm handelte, kannst du die Aufnahme entsprechend kennzeichnen (“verwerfen”). Dadurch werden sämtliche bereits versendeten Links deaktiviert – auch der Link in deiner eigenen Bestätigungsmail. Dein Zugriff über die App selbst bleibt davon unberührt.
Automatische Löschung nach 24 Stunden
Unabhängig davon, ob eine Aufnahme angesehen, heruntergeladen oder verworfen wurde: Spätestens 24 Stunden nach der Aufzeichnung wird sie automatisch gelöscht.
Deine zusätzliche Absicherung: Support-Zugriff im Ausnahmefall
Wird dein Smartphone zerstört, gestohlen oder geht verloren, und du hast dadurch keinen eigenen Zugriff mehr auf eine wichtige Aufnahme, bist du nicht auf dich allein gestellt: Nach erfolgreicher Identitätsprüfung kann dir unser Support die Aufnahme zur Verfügung stellen. Möglich wird das dadurch, dass der für den Betrieb der Cloud-Infrastruktur verantwortliche Administrator im Bedarfsfall technischen Zugriff auf gespeicherte Aufnahmen innerhalb der 24-Stunden-Frist hat. Dieser Zugriff dient ausschließlich der Sicherstellung der ordnungsgemäßen technischen Funktionsweise der App sowie eben diesem Support-Fall – nicht zu Marketing- oder Analysezwecken einzelner Aufnahmeinhalte.
Wir benennen das hier bewusst transparent, statt es nur im Kleingedruckten zu erwähnen – ausführliche Informationen dazu findest du in unserem Dokument Aufgezeichnete Videos und personenbezogene Daten.
Fazit
“Cloud” heißt bei MyBodyCam nicht “öffentlich”, sondern das genaue Gegenteil: ein exklusiv für deine Aufnahme eingerichteter, gesicherter Speicherbereich, auf den nur du und die von dir gewählten Vertrauenskontakte zugreifen können – zeitlich begrenzt, jederzeit von dir kontrollierbar und nach 24 Stunden automatisch gelöscht.